Grund- und Mittelschule Wackersdorf
Grund- und Mittelschule Wackersdorf

Rückblick: Schulhausbau

Gerne möchten wir zurückblicken auf den Neubau und die Sanierung unserer Schule. Im Folgenden finden Sie Bildergalerien und Zeitungsartikel aus der Mittelbayerischen Zeitung, dem „Neuen Tag“, die wir mit freundlicher Genehmigung der Verlage im Internet veröffentlichen dürfen.

1. Vom Spatenstich zur Grundsteinlegung
Am 9. August 2006 war der erste große Spatenstich zur Sanierung und Neubau unserer Schule Wackersdorf. Im September 2006 wurde die Baugrube ausgehoben und der Bau vorbereitet. Die Grundsteinlegung erfolgte schließlich am 30. Oktober 2006.

 

Acht Millionen für die Bildung
Wackersdorf macht das, von dem viele nur reden: Investition in Grund- und Hauptschule

Wackersdorf. (rid) Der Grundstein für die neue Wackersdorfer Grund- und Hauptschule ist gelegt. Bauunternehmer Anton Steininger (Neunburg) brachte gestern ins Mauerwerk eine Kupferrolle ein, in der sich Zeitungen, Münzen, Pläne und ein Wappen der Gemeinde befanden. Knapp acht Millionen Euro werden in den nächsten drei Jahren in die Erweiterung und Sanierung der Bildungseinrichtung investiert.

Bürgermeister Alfred Jäger zeigte sich überzeugt: „Wir haben in Abstimmung mit Schulamt und Regierung die richtige Entscheidung getroffen“. Nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus erfolgen die Sanierung des bestehenden Trakts und der Umzug der angrenzenden Grundschule in den Neubau. „Wir dürfen die Hauptschule nicht aufs Abstellgleis schieben“, so der Appell des Bürgermeisters an Schulamtsdirektor Anton Stierstorfer, der die Regierung der Oberpfalz vertrat. Die neue Schule werde die besten Voraussetzungen für effektives Lernen bilden, zeigte sich Alfred Jäger überzeugt.

Für den stellvertretender Landrat Joachim Hanisch handle die Gemeinde Wackersdorf richtig, wenn sie in die Ausbildung der Kinder investiere. „Hier ist eine der modernsten Schulen im Landkreis im Entstehen“, zeigte sich Hanisch überzeugt. Rektor Ernst-Gerd Furtwengler sieht die Schule als „Lebens- und Lernraum“ und als Stück „Chancengleichheit“.

Die Bildungseinrichtung trage auch zur Weiterentwicklung der Gemeinde bei. „Die Hauptschule ist keine Restschule“, unterstrich Furtwengler, immerhin würden sie 40 Prozent eines Schülerjahrgangs besuchen. Die Hauptschule „liefere“ den Nachwuchs für das Handwerk, die Industrie und den Dienstleistungsbereich und setze sich durch einen „handlungsorientierten Unterricht“ von den weiterführenden Schulen ab.

Der Rektor wünschte sich „mit dem Wachsen des Mauerwerks auch eine geistige Einstimmung auf die Reform der Hauptschule mit der Möglichkeit zu einem freiwilligen zehnten Schuljahr“. Nach der Fertigstellung sei die Wackersdorfer Grund- und Hauptschule bestens auf die Herausforderungen in einer sich permanent ändernden Bildungslandschaft vorbereitet. „Wir werden hier die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen schaffen“, versprach Bauunternehmer Anton Steininger, ehe er die Kupferrolle in eine Nische mauerte. Nach der Fertigstellung wird das neue Schulgebäude 17 Klassenzimmer und die notwendigen Fachräume aufweisen.

Zur Überwachung der IT- und Elektroinstallationen wird die Einrichtung an das gemeindeeigene Leitsystem angeschlossen. Eine kontrollierte Belüftung der Klassenräume soll nicht nur Energie sparen, sondern auch für ausreichende Frischluftzufuhr sorgen. (31.10.2006 Quelle: Der Neue Tag)

Fleißbildchen scheinen sicher
Richtfest an der Wackersdorfer Schule – Millionen-Projekt liegt voll im Zeit- und Kostenplan

Wackersdorf. (ch) „Wenn wir alles wie geplant zum Schuljahresende hinbekommen, haben wir uns ein paar Fleißbildchen verdient“, sagte Bauunternehmer Anton Steininger. Ein gutes Zwischenzeugnis haben sich Handwerker gestern bereits abgeholt: Richtfest für den Neubau an der Volksschule.

Zimmerermeister Gerhard Schuller (Ammerthal) ließ nach seinem Richtspruch dem Brauch entsprechend ein Glas auf dem Boden zerspringen, ehe Bürgermeister Alfred Jäger lobende Worte für das 7,85-Millionen-Euro-Projekt fand.

Er verwies darauf, dass der Bau ein Gemeinschaftsleistung sei, an dem viele ihren Anteil haben: vom Gemeinderat über Behörden, Architekten, Ingenieure, Handwerker und natürlich die Lehrer. Er wünschte sich, dass im neuen Gebäude die Schüler aus Wackersdorf und Steinberg am See „zu guten und brauchbaren Menschen erzogen und herangebildet werden“. Betragen, Rechnen, Zeichnen: Für das „Zwischenzeugnis“ angesichts des Richtfestes erwartete sich Bauunternehmer Anton Steininger (Neunburg vorm Wald) gute Noten, und auch das Betragen sei wohl in Ordnung: „Es hat während der Bauphase keine größeren Raufereien gegeben,“ sagte er mit einem Augenzwinkern und meinte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Robert Fischer (Dömges Architekten AG, Regensburg) erinnerte an die Herausforderungen, die eine Schule an die Planer stellt. Er versprach, dass alle Schüler auf der Sonnenseite sitzen werden: Schließlich sind die Klassenzimmer nach Süden hin ausgerichtet. Bislang liege der Bau – Grundsteinlegung war Ende Oktober – perfekt im Zeitplan. Schulamtsdirektor Anton Stierstorfer stellte denn auch ein „ausgezeichnetes Zwischenzeugnis“ aus, angesichts des Fleißes, der an den Tag gelegt wurde. Den Fleiß der Handwerker hob auch Schulleiter Ernst-Gerd Furtwengler hervor. „Es ist toll, eine neue Schule zu bekommen“, sagte der Schulleiter, auch wenn es bis zur endgültigen Einweihung noch zweienhalb Jahre dauern werde.

Der Bau, den die Gemeinde Wackersdorf finanziert, kostet rund 7,85 Millionen Euro. Vom Freistaat gibt es laut Jäger knapp 30 Prozent an Zuschüssen. Von den Klassenzimmern und Fachräumen her ist die Schule auch auf eine größere Schülerzahl in der wachsenden Gemeinde ausgerichtet. „Auch für eine eventuell kommende Ganztagsschule haben wir vorgesorgt,“ sagte Jäger dem NT.

Das Gebäude wird vom Schul-Zweckverband Wackersdorf/Steinberg am See angemietet und die laufenden Kosten werden dann über Umlagen nach den Schülerzahlen finanziert. Derzeit besuchen die Grund- und Hauptschule 362 Kinder. (Quelle: „Der Neue Tag“ 14. März 2007)

3. Es sollte noch bis zum März 2010 dauern – das Warten würde sich lohnen!
Am 22. November 2007 bezogen die ersten Schüler die neuen Klassenräume. Bis die Schule komplett fertig war, dauerte es allerdings noch einige Zeit. Wir zeigen einige Bilder und enden schließlich mit einem Bericht von einer grandiosen Einweihungsfeier im März 2010.

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